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| letzte Zeit in Tansania |
Samstag, 2. August 2008
Tansania hat ein Windrad und Deutschland hat mich
Dienstag, 3. Juni 2008
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| Windradtes |
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| Besuch in Mbeya |
Samstag, 17. Mai 2008
das Windrad auf Stand??
noch neue Einleitungen einfallen lassen um mich über die Zwischenräume
drüberzureden.
Aber ich lass das jetzt auch einfach.
Ist auf jeden Fall viel passiert, seit ich das letzte mal schrieb. Nach
wie vor ist hier natürlich der SeniorExperte vor Ort und arbeitet mit
uns, oder in den letzten Tagen mit mir, weil Felix in Dar es Salaam
seine Gäste empfangen war.
Dadurch bestand meine Arbeit in der letzten Zeit quasi auch
ausschließlich aus Arbeit am unserem neuen Windrad.
grobe Idee war ja vor allem der Einbau einer Übersetzung. Deswegen haben
wir auch einen anderen Typ von Repeller gebaut, einen neuen Rahmen
gebastelt, eine eigene Achskonstruktion entworfen, eine möglichst
billige und leichte Übersetzung gebaut und das dann noch durch den Wind
drehbar machen müssen.
Diese Arbeiten haben wir aber alle abgeschlossen. So konnten wir letzte
Woche Freitag das erste Mal das Windrad vollständig zusammenbauen und es
für einen Testlauf auf ein etwas windreicheres Feld bringen.
Der Widerstand der Übersetzung schienen wir zwar überwinden zu können,
aber die Drehzahl an der Lichtmaschine war immer noch nicht hoch genug
um wirklich Strom zu produzieren. Mag aber wohl auch daran liegen, dass
die Achse, die aus einem Rohr gefertigt war, nicht vollständig gerade
war und somit wohl einen ziemlichen Widerstand erzeugt hat. Das haben
wir jetzt diese Woche behoben. Leider war gestern aber plötzlich der
Wind weg, als wir das Windrad nochmal mit dem uns für die Zeit des
SeniorExperten zur Verfügung gestellten Landcruiser auf ein etwas
windreicheres Feld fahren wollten.
Heute war der Wind zwar wieder da, aber das Auto weg, weil Felix mit
seinen Gästen und auch dem Seniorexperten auf eine Safari aufgebrochen sind.
Gut, habe ich hier nochmal etwas Zeit Ordnung in meinen Kopf zu bringen.
Bin zwar natürlich gespannt, ob unser Windrad denn nach dem so gedachten
Prinzip funktionieren kann, aber ich glaube kaum noch richtig dran und
eigentlich haben wir hier inzwischen eh ein deutlich besseres Konzept
vorliegen um Windräder zu bauen.
Problematisch an unserem Testmodel sind zum Beispiel auf jeden Fall die
Verluste einer Übersetzung und dann auf jeden Fall der schlechte
Wirkungsgrad der Lichtmaschine (wohl etwa 40%). Auf dem Bild ist
übrigens nur der aktuelle Repeller zu sehen, der aktuelle Rahmen, das
eigentliche Windsegel, die Übersetzung und und und sind hier gar nicht
drauf.
Deswegen haben wir inzwischen auch alle Materialien und Anleitungen für
ein Windrad mit einem selbstgebauten Dauermagnetgenerator und
Direktantrieb vorliegen.
Trotzdem werden wir unser Testmodel auf jeden Fall zu Ende testen,
eventuell auch weitere Details verbessern, denn wenn möglich sollten wir
zum Ende des Monats ein präsentationsfertiges Modell für den Nationalen
Tag der Solarenergie bereit haben. Falls es aber nicht die gewünschte
Leistung bringt, habe ich Angst davor, so etwas zu präsentieren, weil
der Ansturm an Kunden riesig sein wird, sobald das Windrad auch nur
aufgestellt werden wird.
Klingt mal wieder alles verdammt technisch? Ja ist ja auch. Mhhhh....
was gibt es denn noch außer Technik zu berichten.
Vielleicht nochmal ein kleines Beispiel einer tansanischen Reise:
Der Senior Experte ist zwar allgemein bei bester Gesundheit, hatte aber
plötzlich Problem mit einem Zahn. Allgemein hätte ich gesagt, ein
ziemlicher "faux-pass" in Tansania. So sind wir bis zum nächsten
Zahnarzt rund 130km gefahren. Zwar gibt es auch hier in Mafinga
normalerweise einen Zahnarzt, der allerdings meines Wissens keine
Behandlung außer Antibiotika und Zahnziehen kennt, aber auch der ist zur
Zeit nicht da, sondern irgendwo am Weiterlernen.
Die lange Reise hat uns dann schließlich nach Ilembula geführt, ein
evangelisches Missionskrankenhaus in Richtung Westen liegend.
Spannend war zunächst die Reise: Hätte ihr Auto zwei Tanks, würden sie
damit rechnen, dass es sich automatisch umschaltet, wenn der eine leer ist?
Wir schon, und damit waren wir im Fall unseres schönen Landcruiser
Straßenschlachtschiff etwas zu optimistisch. Nach 10km ging also
plötzlich der Motor aus.
Damit war es aber nicht getan, sondern die Brennstoffleitung und damit
der Motor hatten eben auch kräftig Luft geschluckt. Schließlich lief es
dann auf Abziehen der Brennstoffleitung heraus und dann mit der
Handpumpe Diesel verspritzen bis keine Luft mehr rauskommt. Unser Fahrer
hatte sich so schließlich sogar im Gesicht reichlich mit Treibstoff
bedeckt, der Motorraum war recht gleichmäßig eingespritzt worden und
auch ich durfte mir meine Hände ordentlich dreckig machen.
Zum Beispiel in dem ich rund einen halben Liter Diesel in einer alten
Mullbindenverpackung auffangen und nachtanken durfte.
Das war aber wohl so ziemlich die einzige sinnvolle Verwendung, die
unser Erste-Hilfe-Kasten im Auto noch übernehmen konnte.
Ein ausschließlich auf deutsch erklärtes Notfallset, dass größtenteils
1994 abgelaufen war. Schön genug, dass man solche Sachen in Autos
findet, aber viel verwunderlicher fand ich schließlich den Fakt, dass
ich im Fahrzeugbrief das Herstellungsjahr 1994 fand. Warum deutsch?
warum älter als das Auto? habe ich mich gefragt und bis heute keine
Antwort bekommen.
Aber wir sind ja auch so gut angekommen, haben gute 4 Stunden auf den
Arzt gewartet, und sicher wieder zurückgekommen.
Leider hat die Behandlung aber noch gar nicht stattgefunden, so dass es
sein kann, dass ich wir am Montag nocheinmal eine tansanische Reise
antreten dürfen.
Hoffen wir auf das Beste
Sonntag, 27. April 2008
Zurück am Windrad und doch nur am Rennen
Zunächst hat es von wir ziemlich viel Einsatz verlangt, das Haus des Seniorexperten bewohnbar zu machen, weil die Vorbereitungen für seinen Aufenthalt wohl doch etwas spät starteten. So war kein Bett bereitet, es gab noch keinen Koch, kein Geschirr und auch keinen Tropfen Wasser im Haus.
Das ist inzwischen nach einigen Tagen Mitversorgen überstanden und das Haus ist bestens hergerichtet und der Koch läuft zu Hochform auf. Problem ist dabei nur wie auch sonst bei der Arbeit, dass bei den Tansaniern bis auf sehr wenige Ausnahmen die Englischkenntnisse für nicht mehr als Begrüßungsfloskeln reichen. Da der Seniorexperte leider auch des Suahelis mächtig ist, musste am Anfang doch mächtig viel übersetzt werden und bis heute über uns die Kommunikation mit dem Koch hergestellt werden.
Aber die Lebensumstände bessern sich und im selben Maße muss sich der Seniorexperte auch an seine Umwelt anpassen.
So richtig gut klappt das noch nicht, aber vielleicht fällt das auch nur uns auf, weil wir doch schon eine ziemlich tansanische Sichtweise haben.
Gleichzeitig macht die Arbeit aber beim Windrad wieder gute Fortschritte, was aber zunächst meines Erachtens daran liegt, dass durch seine Anwesenheit alle Kräfte aufs Windrad konzentriert sind. Zur Zeit bauen wir gerade einen neuen Repeller, der aus Metall gefertigt wird, viel langsamer dreht, aber dafür eben tauglich für eine Übersetzung ist. Denn nur so kann er auch bei geringer Drehzahl genügend Kraft haben um die Widerstände der Übersetzung zu überwinden..
Es gibt also Fortschritte.
Die gibt es auch an meiner Rundmail, aber sendebereit ist sie noch nicht.
Fortschritte gibt es auch sonst in Tansania. Beispiel gefällig?
Gerade sitzen wir im Bus nach Mbeya um dort eine möglich Einsatzsstelle für nächste Jahre zu besichtigen. Wir sind recht früh aufgebrochen und wussten noch nicht sehr viel über die Organisation. Deswegen gestern abend nochmal per Mail mehr Infos angefordert.
Heute morgen dann im Bus die Email auf dem Handy empfangen. Tja und wie öffnet man jetzt den Anhang? Das kann mein Handy nicht.
Mensch mein Sitznachbar hat aber ein flottes Handy! Darf ich mal kurz?
Den Anhang per Infrarot übertragen und tatsächlich ein Wordfähiges Handy getroffen. Höchstens eine halbe Stunde nach Abschicken im Bus alle Infos gekriegt.
Wir sind in Tansania, aber eben doch in einer global technisierten Welt
Mittwoch, 16. April 2008
back in Dar es Salaam
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| Zugfahrt |
Dienstag, 1. April 2008
es beruhigt sich
Montag, 31. März 2008
wie die Zeit vergeht
Neuigkeiten von mir erschienen sind. Keine Ahnung wie es funktionieren
kann, dass die Zeit so schnell vorbei geht.
Das letzte Mal geschlossen hatte ich ja mit den uns absolut unbekannten
Früchten, den sogenannten Masai, die ich gerade am Kochen war. In der
Tat haben wir sie gegessen und sie waren auch super lecker.
Genau einen Tag später haben wir aber beide gleichzeitig ziemlich üble
Probleme bekommen, zunächst vor allem Magenprobleme und Kopfschmerzen,
später beide auch noch ziemlich Fieber. Bis auf knapp über 38 hab ich es
geschafft, danach ging es ohne jede Maßnahme auch schon wieder runter
und nach einem Tag waren wir dann auch schon wieder vollkommen fit.
Woran es lag wissen wir bis heute nicht, entweder an diesen Früchten,
oder am dem Bambusbier, dass wir 3 Tage zuvor getrunken hatten, klingt
aber beides sehr unrealistisch. Malaria war es auch nicht. Hier in
Tansania kommt dann halt noch die Hexerei als mögliche Ursache dazu,
aber auch davon sind wir noch nicht überzeugt. Falls es diese Früchte
waren, werden wir das vielleicht heute Nacht effektiv bestätigen können,
denn gestern haben wir uns gemeinsam mit Jana, Volunteer aus Marangu,
wieder an diese Früchte gewagt.
War das nicht eine tolle Methode die ganze Zeit dazwischen zu
überspringen????
Naja, die wichtigsten Stationen unserer Zeit wurden ja wohl auf dem Blog
von Felix auch bekannt gegeben.
Die Woche nachdem wir auf dem Dorf von Maria waren und wir auch wieder
fit waren, ging es am Freitag los auf eine Village Präsentation für
Solar, diesmal einer etwas anderen Art. Etwas mehr Einsatz, etwas mehr
Abenteuer und hoffentlich auch etwas mehr Kunden, aber da bin ich mir
nicht so sicher, denn effektiv wurden wir durch sehr viel Regen ganz
schön stark in unserer Arbeit eingeschränkt.
Auf jeden Fall sind wir zu viert, wir beide, mit den beiden Handwerkern
des Departments, losgezogen, haben soviel Solarprodukte wie wir konnten
aufgeladen und sind dann mit den hier üblichen Kleinbussen in ein Dorf
gefahren, dass kurz zuvor einer der Handwerker auf einer
Solarinstallation kennen gelernt hatte.
So bin ich dann endlich auch mal bis Njombe gekommen, dass dürfte man
eigentlich auf einer Karte von Tansania gut finden, einfach diese große
Straße, die hier durch Mafinga geht, etwa 100 Kilometer folgen, abbiegen
und dann etwa nochmal 60 Kilometer in südliche Richtung weiterfahren.
Auf jeden Fall eine sehr schöne Landschaft und auch das Dorf war schön,
auch wenn es nicht mit den sonstigen Dörfern, die wir erlebt hatten, zu
vergleichen war. Die Häuser sehr weit verstreut und eindeutig
stadttauglich gebaut. Das Geld kommt wohl vor allem aus Kartoffelanbau
und trägt dazu bei, dass die Menschen dort den Fortschritt mögen, so
haben es auf jeden Fall die Tansanier gesagt.
Fortschritt heißt dann zum Beispiel, dass man des Nachts nicht nur ein
idylisch ruhiges Dorf läuft, sondern fast von jedem Haus Generatorkrach
hört. Schon etwas verrückt. Damit ist aber auf jeden Fall auch Geld für
Solar da. Und schließlich hatte die Schule ein System ja auch schon
angeschlossen. Neben den Präsentationen, die wir an verschiedenen
Plätzen im Dorf angefangen haben, haben wir dieses System auch nochmal
etwas umgebaut.
Der Besitzer hat nämlich etwas viel Spass am Fernsehen, und damit immer
Strom verbraucht, bis die Batterie leer war und sich dann geärgert, dass
er kein Licht bekam. Deswegen haben wir das System erstmal noch um ein
Solarmodul erweitert und dann auch in zwei Systeme getrennt um auch bei
ausgelassenem Fernsehschauen noch Licht zu haben. Mein zweites Mal also,
dass ich an einem Solar Home System rumschrauben durfte, mir auf dem
Blechdach die Füße anbrennen und dabei mal wieder einen etwas besseren
Überblick über die Umgebung gewinnen konnte.
Wie gesagt, bei den eigentlichen Präsentationen wurden wir dann leider
mehrmals durch Regen ziemlich eingeschränkt worden, aber am letzten Tag
konnten wir unsere Dinge doch noch einigen Leuten präsentieren, bevor
dann wieder bei strömendem Regen mit einem Taxi aus dem Dorf
verschwunden sind.
Die Rückreise war zwar wirklich ziemlich furchtbar, weil wir einfach
grauenhaft eingeengt gesessen haben, aber wir sind wieder gut angekommen.
Gleich am nächsten Tag ging es dann mit den Vorbereitungen für das
Seminar weiter, dass ich ja schon mal kurz erwähnt hatte. Und wird das
hiesige Erneuerbare Energien Department von einer deutschen Organisation
mit dem Namen North South Initiative e.V. unterstützt, insbesondere
durch Beihilfen zu den Schulgebühren, wodurch erst vielen Schülern die
Teilnahme an dieser Ausbildung ermöglicht wurde. Naja, was denn nun
daraus geworden ist, wie die Abgänger ihr Wissen den einsetzen oder auf
welche Probleme sie gestoßen sind, das waren dann so die Fragen, die NSI
dazu bewogen haben, ein Seminar der Ehemaligen anzustoßen.
Da sich ein Seminar aber nicht nur mit dieser Frage beschäftigen kann,
wurden gleichzeitig auch zwei Referenten eingeladen. Einer durfte über
einen Tag versuchen den Teilnehmern beizubringen Geschäfte zu machen,
wobei er sogar recht weit gekommen ist, würde ich sagen. Und der andere
unterrichtete über Solar Home Systeme und am letzten Tag nach über
Back-Up Systeme. Dazu muss ich aber sagen, dass der Referent dabei
wirklich eine eher schlechte Figur machte. Zu seiner Verteidigung muss
man aber sagen, dass es im Bereich der Solar Home Systeme nur um
Wiederholungen auf hohem Niveau gehen konnte und er erst zwei Tage vor
seinem Einsatz von seinem Glück erfahren hatte. Das lag aber nicht an
verschlafener Planung, sondern an einer unerwarteten Absage des
eigentlich Referenten.
Neben den Referenten kommt es aber auch auf die Teilnehmer an. Die sind
leider nicht ganz so zahlreich erschienen, wie man es sich hätte
wünschen können. Von bis zu 40 möglichen Teilnehmern sind schließlich 22
erschienen, aber auch das ist ja nicht zu verachten. Manche haben sich
dabei zwar ziemlich verspätet und uns etwas zittern lassen, ob sich das
Seminar denn zu einer gelungenen Veranstaltung entwickeln kann.
Meiner Meinung wurde es das aber schließlich doch. Insbesondere die
ersten beiden Tage. Der erste Tag wurde nur von den Beschreibungen der
Werdegänge der jeweiligen Teilnehmer eingenommen, sehr interessant, und
der zweite Tage wurde mit dem kleinen Businesstraining wirklich sehr gut
genutzt.
Der dritte Tag verstrich dem gegenüber eher ungenutzt, zum Beispiel mit
Diskussionen ob das Ergebnis der Rechnung denn 0,14 oder 14% lautet.
Wenn das mal nicht die beruhigende Erkenntnis liefert, dass deutsche
Matheschüler mit ihren Problemen nicht allein in der Welt stehen.
Der vierte Tag brachte dann mit dem Back-Up System, also einem System
zum Ausgleich von Stromausfällen, nochmal einige interessante Dinge für
viele Teilnehmer, dabei wurde dann aber plötzlich einer der Teilnehmer
zum Lehrer, weil er in diesem Gebiet den eigentliche Referenten locker
übertraf.
Über das ganze Seminar hinweg waren wir auf jeden Fall durchgehend
ausgelastet. Denn auch zuhause hatten wir zwei der Teilnehmer wohnen,
die doch auch etwas an Arbeit erfordern, zum Beispiel frühes Aufwachen
um morgens warmes Wasser zu haben. Einer der Gäste war dabei ein Mann
aus Kongo, der hier gelernt hatte. Was spricht man eigentlich im Kongo??
mhhhh, eigentlich französisch.. Meint ihr das würde auch hier
funktionieren?? Leider nicht mehr, Suaheli scheint leider einen
unglaublichen starken Drang zum Verdrängen des Französischen zu haben,
nicht einen Satz konnten wir hervorbringen ohne unfreiwillig ständig auf
Suaheli auszuweichen.
Ich hab auf dem Seminar aber auf jeden Fall viel gelernt und es hat mir
viel Spass gemacht. Zwar war nicht alles heiter Sonnenschein, aber die
Teilnehmer waren ja keine wirklichen Gäste, sondern als ehemalige
Schüler doch mit den Zuständen an der Schule vertraut.
Vorgestern ist das Seminar dann schließlich zu Ende gegangen. Das war
dann nun auch gleichzeitig der Tag an dem wir den Besuch von unserer
Volunteer-Kollegin Jana bekamen. Aber auch das ist nun jetzt schon
wieder vorbei, denn heute morgen ist sie schon wieder abgereist.
Gleichzeitig haben wir mit Lena, einer unserer Vorgänger noch einen
weiteren Gast, mit dem wir aber noch gar nicht sehr viel Zeit verbringen
konnten, weil sie auch von hier aus praktisch nur auf Reise ist um
Freunde zu besuchen.
So können sich die Tansanier hier nur über die an und ab reisenden Gäste
wundern, und wir und nur der schon wieder so schnell vergangenen Zeit
nachtrauern.
Gutes Stichwort. Schon über zwei Drittel unserer Zeit hier sind
inzwischen verstrichen und die Uhren scheinen immer weiter zu beschleunigen.
Richtig klar wurde das zuletzt plötzlich, als wir von unserer
Organisation bereits die Namen unserer Nachfolger mitgeteilt bekamen.
Ja, Hilfe, so weit ist es schon....
Kann man nicht ändern und ich freu mich schon auf die gespannten Fragen
der Nachfolger.
Nicht zuletzt wird in diesen Tagen ja auch gerade ein neuer Jahrgang von
Abiturienten herangezüchtet, da müssen dann ja auch irgendwie wieder die
Ziviplätze frei werden. Also ich wünsch auf jeden Fall allen Prüflingen
ein gutes Gelingen, auf Glück müssen sie sich hoffentlich nicht zu viel
verlassen.
Jetzt war das erste Mal wieder ein fast normaler Arbeitstag, aber der
richtige Alltag ist noch lange nicht wieder da, einer der Gäste ist
immer noch da und erst wenn alle Bericht des Monats und über das Seminar
hinter uns liegen, hat man wohl mal wieder das Gefühl eines freien Kopfes..
mit dem geschrieben Blog bin ich dem Gefühl aber auch schon wieder ein
Stück näher gekommen ;-)






